• Berlin
  • Oktober 14, 2021
Am 13. Oktober schauten sich der Stuttgarter Bau- und Umweltbürgermeister Peter Pätzold, die SSB-Vorstände Mario Laube und Thomas Moser gemeinsam mit Geschäftsführer Patrick Möller und Regionalleiter Peer Beintner von der Firma Wall die erste begrünte Buswartehalle in Stuttgart an. Dieser modernisierte Fahrgastunterstand ist Teil eines Pilotprojekts für mehr Stadtgrün im Stadtgebiet: Die Rückwand der bereits bestehenden Wartehalle wurde mit einer bepflanzten Wand nachgerüstet. Das notwendige Wasser erhalten die Pflanzen von der Dachfläche, wo Regenwasser in einer Zisterne, die unter der Sitzbank des Wartehäuschens eingebaut wurde, gesammelt wird.

Es geht nicht nur darum, die Begrünung technisch und biologisch zu testen, wir möchten außerdem wissen, wie die bepflanzte Haltestelle bei unseren Fahrgästen ankommt“, sagt Mario Laube, Kaufmännischer Vorstand der SSB. Bürgermeister Pätzold betont: „Die neuen Bushaltestellen sind ein wichtiger Beitrag, um die Stadt an den Klimawandel anzupassen. Mehr Grün statt Grau ist wichtig, gerade im Talkessel, um dem Temperaturanstieg auf Grund des Klimawandels entgegenzutreten." „Am Rotebühlplatz haben wir zwei wichtige Zukunftsthemen an einem Standort vereinigen können“, so Patrick Möller, Geschäftsführer der Firma Wall. „Eine nachhaltige Gestaltung mit Potential zur Verbesserung des Umgebungsklimas ist mit moderner, digitaler Informationsinfrastruktur verknüpft. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Partner SSB dieses Pilotprojekt umsetzen können.“

Wall und SSB haben bei der Umsetzung der begrünten Rückwand mit der Firma Vertico aus Freiburg kooperiert. In der Rückwand des Wartehäuschens wachsen rund zehn verschiedene Pflanzenarten, darunter unter Anderem Golderdbeere, Bergenie, Schildfarn und Silberglöckchen.
Zum Test gehört nicht nur die nachträgliche Ausrüstung einer bestehenden Wartehalle mit einer bepflanzten Wand, auch die regelmäßige Pflege des Grüns und das versorgende Bewässerungssystem werden auf Alltagstauglichkeit und Langlebigkeit getestet. Auch möchte man Erfahrungen sammeln, wie die Fahrgäste die begrünte Wartehalle aufnehmen.

Die Fahrgastunterstände an den Bushaltestellen sind im Regelfall im Eigentum der Firma Wall und werden, einschließlich der Instandhaltung, im Gegensatz zu den Stadtbahnhaltestellen durch Werbung finanziert. „Der deutschlandweite Trend zu digitalisierten Werbeflächen könnte im Rahmen der Modernisierung von Haltestellen auch eine weitere Ausweitung der Begrünung unterstützen", erklärt der kaufmännische Vorstand der SSB Mario Laube.
Die Umsetzung des begrünten Fahrgastunterstands geht auf viele unterschiedliche Anregungen und Wünsche zurück, die zum Beispiel Themen wie Verbesserung des Mikroklimas, Stadtbegrünung, Verschattung und auch ästhetische Gesichtspunkte nannten. Ähnliche Ansätze gibt es in einigen anderen Städten, allerdings mit begrünten Haltestellendächern.

Kennzahlen

Key-Facts für Wall:
 
  • Stadtmöblierer und Außenwerber in Deutschland
  • Teil von JCDecaux, der Nummer 1 der Außenwerbung weltweit
  • Größter Anbieter in Deutschland für das Format City Light Poster (CLP)
  • Leistungsstarke Außenwerbung mit mehr als 70.000 Werbeflächen an hochfrequentierten Standorten und an Transportmitteln wie Tram, Bus und U-Bahn
  • Innovative Stadtmöbel in höchster Designqualität
  • Eigenes Produktionswerk mit über 10.000 m² Produktionsfläche
  • Höchste Qualitätsstandards bei Reinigung und Wartung der Stadtmöblierung durch festangestellte Mitarbeiter
  • Deutschlandweite Vermarktungskompetenz durch WallDecaux Premium Out of Home mit fünf regionalen Verkaufsbüros in Deutschland
  • Vermarktungsportfolio in Deutschland: analoge und digitale Werbeflächen in rund 50 Städten, darunter alle Millionenstädte wie Berlin, Hamburg, München und Köln
  • Digitale Premium-Werbeflächen in Berlin, Hamburg, Köln, München, Düsseldorf, Bremen, Dortmund, Wiesbaden und Mannheim im Straßenbild sowie in 25 Berliner U-Bahnhöfen
  • Mitarbeiter: 800, Stand: 31.12.2020

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