• Berlin
  • September 29, 2021
Insgesamt fünf Standorte in der Saarbrücker Innenstadt hat der Stadtmöblierer und Außenwerber Wall, vormals JCDecaux Deutschland, modernisiert und hier neue digitale Stadtinformationsanlagen anstelle der bisherigen Werbeträger errichtet. Oberbürgermeister Uwe Conradt und Patrick Möller, Geschäftsführer der Wall GmbH, präsentierten die neuen Anlagen am heutigen Mittwoch, 29. September, der Öffentlichkeit. Die neuen Screens zeigen dabei nicht nur digitale Plakatmotive von Werbungtreibenden und der Landeshauptstadt Saarbrücken, sondern warten mit einem Mehrwert in puncto öffentliche Sicherheit auf: Die Anlagen sind ab sofort an das bundeseigene Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossen. Damit warnen sie im Katastrophenfall automatisiert die Bevölkerung. 

Saarbrücken stärkt seine städtische Kommunikations- und Sicherheitsstruktur mit einem neuen Element: digitalen Stadtinformationsanlagen mit direktem Anschluss an das bundeseigene Warnsystem MoWaS des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Landeshauptstadt Saarbrücken und Wall haben in den letzten Wochen die Voraussetzungen für den Anschluss an das Katastrophenwarnsystem geschaffen. Wichtigste Voraussetzung hierfür war der Aufbau der neuen digitalen Stadtinformationsanlagen von Wall. Die fünf Anlagen ersetzen bisherige Werbeflächen in der Saarbrücker Innenstadt und zeigen digitale Plakatmotive im Standardformat City Light Poster (CLP, 4/1), in statischer bis vollständig animierter Gestaltung. Die 85 Zoll-Displays (entspricht etwa zwei Quadratmetern) in Ultra HD-Qualität stellen den aktuellen Stand der Displaytechnologie dar. Sie sind ein zentrales Element einer kommunalen Digitalisierungsstrategie. Die LED-Bildschirme sind technisch optimal an den Einsatz im öffentlichen Raum angepasst. Ein Sensor adaptiert automatisch die individuellen Lichtverhältnisse und regelt fortwährend die Helligkeit. 
Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist die zehnte Stadt in Deutschland, die mit solchen Anlagen der Firma Wall ausgestattet wird. Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Die neuen digitalen Stadtinformationsanlagen sind wichtig für die Information der Menschen in unserer Stadt. Mit ihnen werden wir tagesaktuelle Informationen aus der Stadtverwaltung bereitstellen. Der Anschluss an das Katastrophenwarnsystem ist uns ebenfalls ein großes Anliegen, da über die Anlagen viele Menschen ohne Zeitverzug erreicht werden können. Wir freuen uns über die Fortsetzung der Kooperation mit der Firma Wall, die die Anlagen zur Verfügung gestellt hat.
Patrick Möller, Geschäftsführer Städtemarketing & Service der Wall GmbH: „Digitale Stadtinformationsanlagen sind ein effektives, schnelles und vor allem unübersehbares Kommunikationsmittel im öffentlichen Raum. Sie sind geradezu prädestiniert, Aufmerksamkeit für städtische Botschaften, aber auch Warnungen im Gefahrenfall zu erzeugen, da sie viele Menschen erreichen. Wir möchten mit unserer Beteiligung einen weiteren Baustein zu einer digitalen Kommunikationsinfrastruktur in Saarbrücken hinzufügen. Wir danken der Landeshauptstadt Saarbrücken für die gute, konstruktive Zusammenarbeit für dieses wichtige Zukunftsprojekt.
Die Vorteile von Warnmeldungen im öffentlichen Raum liegen auf der Hand: Digitale Stadtinformationsanlagen als Teil der Smart City-Struktur erreichen schnell eine große Zahl an Verkehrsteilnehmern. Nicht jeder hat eine Warn-App auf dem eigenen Smartphone installiert. So schließen die digitalen Screens eine Lücke in der Kommunikation für den Katastrophenfall. Dies verkürzt die Vorwarnzeit erheblich und kann helfen, Leben zu retten.

Über das Modulare Warnsystem (MoWaS)
In Deutschland wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Auftrag des Bundesinnenministeriums das modulare Warnsystem (MoWaS) betrieben.
MoWaS ist als einheitliches Warnsystem für Zivilschutzwarnungen konzipiert und eingeführt und wird seitens der Länder auch für Warnungen im Bereich des Katastrophenschutzes genutzt.
MoWaS übermittelt die Warnungen bzw. Informationen an die Bevölkerung über verschiedene Wege. Diese sind Warn-Apps, regionale Medien, überregionale Medien, lebens- und verteidigungswichtige Infrastrukturbetriebe und Unternehmen. Es bietet eine hohe Systemsicherheit, gesicherte Übertragungswege (satellitengestützt) sowie das direkte Einspielen in Warnsendungen (z.B. beim Rundfunk). Über MoWaS werden die bundeseigene Warn-App NINA (Notfall–Informations- und Nachrichten-App) und zeitgleich zudem weitere landeseigene oder kommerzielle Warn-Apps alarmiert. Der gesetzliche Auftrag zur Warnung der Bevölkerung im Gefahrenfalle obliegt der Gemeinde (HBKG § 3).
 

Kennzahlen

Key-Facts für Wall:
 
  • Stadtmöblierer und Außenwerber in Deutschland
  • Teil von JCDecaux, der Nummer 1 der Außenwerbung weltweit
  • Größter Anbieter in Deutschland für das Format City Light Poster (CLP)
  • Leistungsstarke Außenwerbung mit mehr als 70.000 Werbeflächen an hochfrequentierten Standorten und an Transportmitteln wie Tram, Bus und U-Bahn
  • Innovative Stadtmöbel in höchster Designqualität
  • Eigenes Produktionswerk mit über 10.000 m² Produktionsfläche
  • Höchste Qualitätsstandards bei Reinigung und Wartung der Stadtmöblierung durch festangestellte Mitarbeiter
  • Deutschlandweite Vermarktungskompetenz durch WallDecaux Premium Out of Home mit fünf regionalen Verkaufsbüros in Deutschland
  • Vermarktungsportfolio in Deutschland: analoge und digitale Werbeflächen in rund 50 Städten, darunter alle Millionenstädte wie Berlin, Hamburg, München und Köln
  • Digitale Premium-Werbeflächen in Berlin, Hamburg, Köln, München, Düsseldorf, Bremen, Dortmund, Wiesbaden und Mannheim im Straßenbild sowie in 25 Berliner U-Bahnhöfen
  • Mitarbeiter: 800, Stand: 31.12.2020

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