• Dortmund
  • März 17, 2021
Digitalisierung mit Sicherheitsaspekt: Dortmund erhält für den öffentlichen Raum ein digitales Katastrophenwarnsystem. Die digitalen Stadtinformationsanlagen von Wall sind ab sofort an das bundeseigene Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossen. Damit warnen im Katastrophenfall die Screens automatisiert Passanten und Verkehrsteilnehmer. Der Live-Test des Systems wurde heute erfolgreich durchgeführt. Begleitend startet Wall eine digitale Kampagne, welche die Bevölkerung über die Screens als neues Warnmittel informiert.

Dortmund stärkt seine Sicherheitsinfrastruktur mit einem neuen Element: Das bundeseigene Warnsystem MoWaS des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), wird für den öffentlichen Raum verfügbar sein und zukünftig die Einwohner:innen auch über die digitalen Stadtinformationsanlagen von Wall auf gravierende Gefahren hinweisen. Die Stadt Dortmund mit der Feuerwehr als alarmauslösende Stelle und Wall haben in den letzten Wochen die Voraussetzungen für das um die Screens erweiterte Katastrophenwarnsystem geschaffen.
Zunächst wurde das Warnsystem einem Live-Test unterzogen, der heute erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Test belegte, dass die Warnung unmittelbar und korrekt auf den 10 digitalen Stadtinformationsanlagen angezeigt wird. Die Feuerwehr Dortmund ist als Behörde grundsätzlich für die Auslösung von Warnmeldungen im Katastrophenfall verantwortlich. Die Meldungen erreichen nach der Auslösung automatisiert über eine gemeinsame Schnittstelle die digitalen Screens, und werden bis zur Entwarnung eingespielt.
Mit der heutigen Indienststellung von MoWaS ist Dortmund an das bundesweite Informationssystem für digitale Werbeanlagen angeschlossen und gehört neben Berlin, Hamburg und Wiesbaden zur ersten damit ausgerüsteten Großstadt in Nordrhein-Westfalen.

Norbert Dahmen, Rechts- und Ordnungsdezernent der Stadt Dortmund zu der neuen technischen Möglichkeit im Bereich Katastrophenwarnsystem: „Als Stadt Dortmund freuen wir uns, die Screens als neues Warnmittel nutzen zu können. Frühes Reagieren und Warnen trägt dazu bei, Dortmund sicherer zu machen. Hier müssen wir uns als Stadt Dortmund regelmäßig die Frage stellen, ob wir zeitgemäß agieren. Mit dieser neuen technischen Möglichkeit sind wir auf Augenhöhe.
Volker Schauenburg, Bereichsleiter für Gefahrenabwehr und Einsatzorganisation bei der Feuerwehr Dortmund: „Für uns wird mit der Anbindung des Warnsystems an digitale Werbeflächen ein weiterer Baustein unseres Konzeptes zur Warnung der Bevölkerung gelegt. Mit jedem angeschlossenen Kommunikationsweg erhöht sich die Zahl der Menschen, die wir im Fall der Fälle mit wichtigen Informationen zu der Gefahrenlage erreichen können.“
Patrick Möller, Geschäftsführer Wall GmbH: „Digitale Stadtinformationsanlagen sind ein effektives, schnelles und vor allem unübersehbares Kommunikationsmittel im öffentlichen Raum. Sie sind geradezu prädestiniert, Aufmerksamkeit für Katastrophenwarnungen zu erzeugen, da sie viele Menschen erreichen. Wir möchten mit unserer Beteiligung einen weiteren Baustein zu einer digitalen Kommunikationsinfrastruktur in Dortmund hinzufügen, der die Sicherheit aller Einwohner:innen erhöht.

Die Vorteile von Warnmeldungen im öffentlichen Raum liegen auf der Hand: Digitale Stadtinformationsanlagen als Teil der Smart City-Struktur erreichen schnell eine große Zahl an Verkehrsteilnehmern. Nicht jeder hat eine Warn-App auf dem eigenen Smartphone installiert. So schließen die digitalen Screens eine Lücke in der Kommunikation für den Katastrophenfall. Dies verkürzt die Vorwarnzeit erheblich und kann helfen Leben zu retten.

Über das Modulare Warnsystem (MoWaS)
In Deutschland wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Auftrag des Bundesinnenministeriums das modulare Warnsystem (MoWaS) betrieben. MoWaS ist als einheitliches Warnsystem für Zivilschutzwarnungen konzipiert und eingeführt und wird seitens der Länder auch für Warnungen im Bereich des Katastrophenschutzes genutzt. MoWaS übermittelt die Warnungen bzw. Informationen an die Bevölkerung über verschiedene Wege. Diese sind Warn-Apps, regionale Medien, überregionale Medien, lebens- und verteidigungswichtige Infrastrukturbetriebe und Unternehmen. Es bietet eine hohe Systemsicherheit, gesicherte Übertragungswege (satellitengestützt) sowie das direkte Einspielen in Warnsendungen (z. B. beim Rundfunk). Über MoWaS werden die bundeseigene Warn-App NINA (Notfall–Informations- und Nachrichten-App) und zeitgleich zudem weitere landeseigene oder kommerzielle - Warn-Apps alarmiert. Der gesetzliche Auftrag zur Warnung der Bevölkerung im Gefahrenfalle obliegt der Gemeinde (HBKG § 3).
 

Kennzahlen

Key-Facts für Wall:
 
  • Stadtmöblierer und Außenwerber in Deutschland
  • Teil von JCDecaux, der Nummer 1 der Außenwerbung weltweit
  • Größter Anbieter in Deutschland für das Format City Light Poster (CLP)
  • Leistungsstarke Außenwerbung mit mehr als 70.000 Werbeflächen an hochfrequentierten Standorten und an Transportmitteln wie Tram, Bus und U-Bahn
  • Innovative Stadtmöbel in höchster Designqualität
  • Eigenes Produktionswerk mit über 10.000 m² Produktionsfläche
  • Höchste Qualitätsstandards bei Reinigung und Wartung der Stadtmöblierung durch festangestellte Mitarbeiter
  • Deutschlandweite Vermarktungskompetenz durch WallDecaux Premium Out of Home mit fünf regionalen Verkaufsbüros in Deutschland
  • Vermarktungsportfolio in Deutschland: analoge und digitale Werbeflächen in rund 50 Städten, darunter alle Millionenstädte wie Berlin, Hamburg, München und Köln
  • Digitale Premium-Werbeflächen in Berlin, Hamburg, Köln, München, Düsseldorf, Bremen, Dortmund, Wiesbaden und Mannheim im Straßenbild sowie in 25 Berliner U-Bahnhöfen
  • Mitarbeiter: 800, Stand: 31.12.2020

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