• Berlin
  • September 4, 2020
Digitale Werbeträger von Wall sind Teil der Warninfrastruktur in deutschen Großstädten. Berlin, Hamburg, Wiesbaden und Mannheim können durch das bundeseigene Modulare Warnsystem (MoWaS) Warnmeldungen über die Werbeflächen absetzen und im Katastrophenfall die Bevölkerung warnen. Am bundesweiten Warntag am 10. September zeigen die digitalen Plakatmedien automatisiert um 11 Uhr eine Warnmeldung der Bundesbehörden.

Die Großstädte in Deutschland stärken fortlaufend ihre Sicherheitsinfrastruktur, um die Bevölkerung effektiver von Katastrophen und Gefahrenlagen schützen zu können. Die Digitalisierung birgt dabei neue Chancen für die rechtzeitige und schnelle Warnung der Öffentlichkeit. Wall ist als Stadtmöblierer Teil dieser Infrastruktur und schafft mit den digitalen Werbeträgern einen Mehrwert in puncto Sicherheit.
Die Ordnungsbehörden können in Städten, die über digitale Werbeträger von Wall verfügen und an das bundeseigene Warnsystem MoWaS des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angeschlossen sind, Warnmeldungen direkt und ohne Zeitverzug anzeigen lassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Digitale Werbeträger erreichen schnell eine große Zahl an Verkehrsteilnehmern. Nicht jeder hat eine Warn-App auf dem eigenen Smartphone installiert. So schließen die digitalen City Light Poster und Boards eine bestehende Lücke in der Kommunikation für den Katastrophenfall. Dies verkürzt die Vorwarnzeit erheblich und kann helfen Leben zu retten.
Am 10. September 2020, zum bundesweiten Warntag, wird um 11 Uhr in Berlin, Hamburg, Wiesbaden und Mannheim automatisiert die Meldung des BBK auf 790 digitalen Werbeflächen von Wall angezeigt. Daneben werden zum selben Zeitpunkt sämtliche Warnmittel der Städte einen Probealarm auslösen und so deren Funktionsfähigkeit getestet.
Der Präsident des BBK, Christoph Unger, betonte die die gute Zusammenarbeit mit Wall. „Zwischen den Warnmultiplikatoren und dem BBK besteht eine Vereinbarung, Warnmeldungen zu veröffentlichen bzw. zu übermitteln. Wir freuen uns, dass die digitalen Stadtinformationsanlagen als direkte und für viele Menschen wahrnehmbare Warnmittel genutzt werden können. Ich danke allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.“
Patrick Möller, Geschäftsführer Wall GmbH: „Digitale Werbeträger sind ein effektives, schnelles und vor allem unübersehbares Kommunikationsmittel im öffentlichen Raum. Sie sind geradezu prädestiniert, Aufmerksamkeit für Katastrophenwarnungen zu erzeugen, da sie viele Menschen in wenigen Minuten erreichen. Wir möchten mit unserer Beteiligung einen weiteren Baustein zu einer digitalen Kommunikationsinfrastruktur in Städten hinzufügen, der die Sicherheit aller Einwohner erhöht. Wir freuen uns auf weitere Gespräche mit unseren Partnerstädten, um das Modulare Warnsystem ihren Sicherheitsbehörden zugänglich machen zu können.“

Über das Modulare Warnsystem (MoWaS)
In Deutschland wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Auftrag des Bundesinnenministeriums das modulare Warnsystem (MoWaS) betrieben.
MoWaS ist als einheitliches Warnsystem für Zivilschutzwarnungen konzipiert und eingeführt und wird seitens der Länder auch für Warnungen im Bereich des Katastrophenschutzes genutzt.
MoWaS übermittelt die Warnungen bzw. Informationen an die Bevölkerung über verschiedene Wege. Diese sind Warn-Apps, regionale Medien, überregionale Medien, lebens- und verteidigungswichtige Infrastrukturbetriebe und Unternehmen. Es bietet eine hohe Systemsicherheit, gesicherte Übertragungswege (satellitengestützt) sowie das direkte Einspielen in Warnsendungen (z. B. beim Rundfunk). Über MoWaS werden die bundeseigene Warn-App NINA (Notfall–Informations- und Nachrichten-App) und zeitgleich zudem weitere landeseigene oder kommerzielle - Warn-Apps alarmiert. Der gesetzliche Auftrag zur Warnung der Bevölkerung im Gefahrenfalle obliegt der Gemeinde (HBKG § 3).
Weitere Informationen zum Warntag 2020 unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/.
 

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