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Bild: Mahnmal zur Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz

Bild: Mahnmal zur Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz

Sponsoring: 4.900 € p.a. (Glasaustausch, Reinigung und Stromkosten). Am 10. Mai 1933 verbrannten auf dem am Prachtboulevard Unter den Linden gelegenen Bebelplatz nationalsozialistische Studenten Tausende Bücher von Schriftstellern, die als „undeutsch“ eingestuft wurden. Seit 1995 erinnert das von dem renommierten Bildhauer Micha Ullmann gestaltete Mahnmal an die Bücherverbrennung. Durch eine trittsichere Scheibe können Passanten einen Blick auf eine unterirdische Bibliothek mit leeren Regalen werfen. Die Wall AG engagiert sich seit 1996 für den Gedenkort auf dem Berliner Bebelplatz. Das Bezirksamt Berlin-Mitte und die Wall AG haben die Vereinbarung zur Pflege des Mahnmals zur Bücherverbrennung in Berlin kürzlich um fünf Jahre bis Ende 2016 verlängert. Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt die Wall AG die Kosten für die Pflege und Wartung des Mahnmals inklusive der Lüftungsanlage, die Stromversorgung und den regelmäßigen Austausch der Spezialglasplatte.